Staatliche Realschule Viechtach

Fit fürs Leben

Medienbildung an der Realschule - ein Vortrag für die 5. Jahrgangsstufe

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Medienkompetenz ist eine mittlerweile unerlässliche Schlüsselqualifikation und gerade die Schule ist ein Raum, in der diese gestärkt werden sollte. Deshalb ist dieser Vortrag ist seit Jahren fester Bestandteil an unserer Schule und auch in diesem Schuljahr waren Polizeihauptmeisterin Karin Simmet und Polizeioberkommissar Jürgen Schwinger wieder im Einsatz, um die Schülerinnen und Schüler unserer 5. Klassen über mögliche Gefahren aufzuklären, die im Internet lauern.
Wie sich auf Nachfrage in allen Klassen herausstellt, tummeln die Kinder sich bereits mit 10 oder 11 Jahren auf Social-Media-Plattformen wie WhatsApp, Instagram, oder TikTok - auch entgegen der rechtlichen Altersbeschränkungen. Dass sie auch Facebook-Nutzer sind, wenn sie einen Account bei Instagram haben, lässt die Schülerinnen und Schüler schon zum ersten Mal aufhorchen. Und auch, dass sie alle Rechte an den Bildern an den Internetkonzern abtreten, ist vielen neu.
Uns so hören sie gut zu und stellen viele Fragen, wenn es um weitere Gefahren im Internet geht: In Acht nehmen muss man sich vor Hackern, Betrügern, Anhängern der rechten Szene und einigem mehr. Auch kann man leicht selbst in Gefahr geraten, zum Straftäter zu werden, wenn man etwa illegal Musik, Videos etc. downloadet oder andere im Netz bloßstellt oder gar gezielt mobbt. Tagtäglich hätten die Experten von der Polizei mit Straftaten in der virtuellen Welt zu tun. Viele Kinder, auch in diesem jungen Alter, hätten zum Beispiel schon den Fehler gemacht, sich nackt zu präsentieren und die Fotos wären im Netz gelandet.
Um sich zu schützen, müssen viele Fragen bedacht werden, z. B.: Welche Klicks sind wichtig, um sichere Einstellungen zu wählen? Wem gebe ich Einblick in mein Privatleben? Welche Fotos darf die Öffentlichkeit sehen? Niemals sollte man im Chat persönliche Daten wie die Telefonnummer oder die Adresse preisgeben und von Party-Einladungen via Facebook oder Treffen mit Unbekannten ist dringend abzuraten.
„Erst denken, dann klicken!“ lautet die Devise und bei Unsicherheit raten die Beamten, immer erst mit den Eltern zu reden. Sie empfehlen - auch für die Eltern - die Internetseite www.klicksafe.de, auf der man alles Wichtige rund um den Umgang mit dem Internet finden kann.
(D. Schlicht)